
All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)
Eröffnung
Am Sonntag, 18.10.2009, wurde im Novalis-Museum auf Schloss Oberwiederstedt die neue Sonderausstellung »All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)« im Rahmen des landesweiten Themenjahrs »Alltagswelten - Sachsen-Anhalt und das 20. Jahrhundert« eröffnet.Über 70 Gäste waren gekommen, unter ihnen Vertreter des Kultusministeriums und des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt, der Universitäten und der Familie von Hardenberg, und wurden mit volkstümlichen Weisen, dargeboten von Marie Friebel (Sopran), Luba Claus (Mezzosopran), Kai Bonitz (Bariton) und Joachim Seibt (Klavier), Studierenden des Musikinstituts der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, begrüßt.
In ihrer Eröffnungsrede gab Frau Dr. habil. Gabriele Rommel Einblicke in die vielseitige Alltagswelt des Friedrich von Hardenberg - des Heranwachsenden auf dem heimatlichen Gut, des Schülers, des Studenten in vier akademischen Einrichtungen, in Beruf und Amt und schließlich in seiner »Berufung« als Dichter.
Im Anschluss würdigte Frau Annette Sprengel in Vertretung des Staatssekretärs im Kultusministerium Sachsen-Anhalt, Dr. Valentin Gramlich, die Ausstellung »All-Tags-Welten des Friedrich von Hardenberg (Novalis)« im Themenjahr »Alltagswelten« des Landes als Höhepunkt einer Reihe von Sonderausstellungen, die durch die Forschungsstätte in Zusammenarbeit mit dem Land und als wichtiger Teil der jeweiligen Landesthemen realisiert wurden.
Frau Dr. Ulrike Höroldt, Leiterin des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt, sprach über die Geschichte von Gutsarchiven und die »nicht alltägliche«, da äußerst intensive Zusammenarbeit der Forschungsstätte mit dem Landeshauptarchiv, das als wichtigster Kooperationspartner auch die Leihgabe vieler bisher nicht zugänglicher Dokumente und Zeitzeugnisse für die Ausstellung ermöglichte.
Über Friedrich von Hardenbergs Rechtsauffassung referierte Prof. Dr. Heiner Lück, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der auch intensiv an den Vorbereitungen der Ausstellung beteiligt war.
Symbolisch und stellvertretend für die Universitäten Halle-Wittenberg, Leipzig, Jena und die Bergakademie Freiberg wurden Matthias Erben und Prof. Dr. Heiner Lück, Vertreter der Leucorea Wittenberg, acht Ausstellungstafeln übergeben. Außerdem bekamen das Mansfeld-Museum Hettstedt (Humboldtschlösschen), das Regionalmuseum für Agrargeschichte Harkerode und das Schaubergwerk & Bergbaumuseum »Röhrigschacht« Wettelrode jeweils vier Ausstellungstafeln. Die feierliche Überreichung der Ausstellungstafeln an die anderen Einrichtungen wird im Mai stattfinden.
Das Rahmenprogramm fand seinen Abschluss mit Arien aus Wolfgang Amadeus Mozarts »Hochzeit des Figaro« und der »Zauberflöte«.
(c) Forschungsstätte





