
Werkgeschichte
1772, 2. Mai: Geburt auf Schloss Oberwiederstedt
1788: erste Gedichte
1789: Der 17jährige schreibt Sonette, Gedichte und Verserzählungen
1791, April: Erste Veröffentlichung in Wielands „Teutschem Merkur“ mit dem Gedicht „Klagen eines Jünglings“, unterzeichnet mit „v. H.“
1795, Herbst: Beginn von philosophischen Studien zu Fichtes „Wissenschaftslehre“, Studienhefte und gesellige Gedichte entstehen
1797, April: Nach dem Tod der Verlobten Sophie Beginn der Arbeiten am „Journal“, Tagebuchaufzeichnungen mit persönlichen und gesellschaftlichen Reflektionen. Darin auch eine kritische Auseinandersetzung mit Goethes „Wilhelm Meister“. Naturwissenschaftliche und geologische Studien an der Bergakademie Freiberg
1798, Januar: Gedicht „Der Fremdling“; April: Erste Veröffentlichung unter dem selbst gewählten Pseudonym NOVALIS in der Erstausgabe der Zeitschrift „Athenaeum“. Es erscheint eine Sammlung von Fragmenten unter dem Titel „Blüthenstaub“. Arbeit an dem naturphilosophischen Romanfragment „Die Lehrlinge zu Sais“. Die Gedichte „Blumen“ sowie „Glauben und Liebe oder Der König und die Königin“ erscheinen in den Jahrbüchern der Preußischen Monarchie. „Glauben und Liebe“ erregt den Unwillen des Landesfürsten Friedrich Wilhelm III., Gedicht „Kenne dich selbst“; Sommer: Die Teplitzer Fragmente entstehen, Beginn von Aufzeichnungen im „Allgemeinen Brouillon“ für eine Enzyklopädie aller Wissenschaften
1799: Entstehung der ersten „Geistlichen Lieder“; Oktober-November: Niederschrift von „Die Christenheit oder Europa“, weitere Geistliche Lieder; November: Romantikertreffen in Jena (Die Brüder Schlegel, Tieck, Schelling und Ritter sind zugegen). Novalis liest aus den geistlichen Liedern und dem umstrittenen und zu seinen Lebzeiten nicht mehr veröffentlichten Essay „Die Christenheit oder Europa“; November: Beginn der Arbeiten am Roman „Heinrich von Ofterdingen“
1800, Januar: Abschluss der „Hymnen an die Nacht“ in handschriftlicher Fassung, erste Entwürfe zu Klingsohrs Märchen (9. Kapitel); April: Abschluss der Arbeiten am ersten Teil des „Heinrich von Ofterdingen“, nach intensivem Studium der Werke von Jakob Böhm weitere Gedichte, Entstehung der „Salinenschriften“; August: Die „Hymnen an die Nacht“ erscheinen in revidierter Fassung im 6. Heft des „Athenaeum“; Juli-September: Pläne zur Fortsetzung des 2. Teils des „Heinrich von Ofterdingen“. Dazu entstehen Gedichte, darunter „Astralis“, das „Lied der Toten“ und „Die Vermählung der Jahreszeiten“. In einem schlechten gesundheitlichen Zustand letzte Fragment- und Tagebuchaufzeichnungen, hauptsächlich zum Verhältnis zwischen Krankheit und Religion sowie zu Fragen der romantischen Poetik
1801, 25. März: Tod in Weißenfels
1788: erste Gedichte
1789: Der 17jährige schreibt Sonette, Gedichte und Verserzählungen
1791, April: Erste Veröffentlichung in Wielands „Teutschem Merkur“ mit dem Gedicht „Klagen eines Jünglings“, unterzeichnet mit „v. H.“
1795, Herbst: Beginn von philosophischen Studien zu Fichtes „Wissenschaftslehre“, Studienhefte und gesellige Gedichte entstehen
1797, April: Nach dem Tod der Verlobten Sophie Beginn der Arbeiten am „Journal“, Tagebuchaufzeichnungen mit persönlichen und gesellschaftlichen Reflektionen. Darin auch eine kritische Auseinandersetzung mit Goethes „Wilhelm Meister“. Naturwissenschaftliche und geologische Studien an der Bergakademie Freiberg
1798, Januar: Gedicht „Der Fremdling“; April: Erste Veröffentlichung unter dem selbst gewählten Pseudonym NOVALIS in der Erstausgabe der Zeitschrift „Athenaeum“. Es erscheint eine Sammlung von Fragmenten unter dem Titel „Blüthenstaub“. Arbeit an dem naturphilosophischen Romanfragment „Die Lehrlinge zu Sais“. Die Gedichte „Blumen“ sowie „Glauben und Liebe oder Der König und die Königin“ erscheinen in den Jahrbüchern der Preußischen Monarchie. „Glauben und Liebe“ erregt den Unwillen des Landesfürsten Friedrich Wilhelm III., Gedicht „Kenne dich selbst“; Sommer: Die Teplitzer Fragmente entstehen, Beginn von Aufzeichnungen im „Allgemeinen Brouillon“ für eine Enzyklopädie aller Wissenschaften
1799: Entstehung der ersten „Geistlichen Lieder“; Oktober-November: Niederschrift von „Die Christenheit oder Europa“, weitere Geistliche Lieder; November: Romantikertreffen in Jena (Die Brüder Schlegel, Tieck, Schelling und Ritter sind zugegen). Novalis liest aus den geistlichen Liedern und dem umstrittenen und zu seinen Lebzeiten nicht mehr veröffentlichten Essay „Die Christenheit oder Europa“; November: Beginn der Arbeiten am Roman „Heinrich von Ofterdingen“
1800, Januar: Abschluss der „Hymnen an die Nacht“ in handschriftlicher Fassung, erste Entwürfe zu Klingsohrs Märchen (9. Kapitel); April: Abschluss der Arbeiten am ersten Teil des „Heinrich von Ofterdingen“, nach intensivem Studium der Werke von Jakob Böhm weitere Gedichte, Entstehung der „Salinenschriften“; August: Die „Hymnen an die Nacht“ erscheinen in revidierter Fassung im 6. Heft des „Athenaeum“; Juli-September: Pläne zur Fortsetzung des 2. Teils des „Heinrich von Ofterdingen“. Dazu entstehen Gedichte, darunter „Astralis“, das „Lied der Toten“ und „Die Vermählung der Jahreszeiten“. In einem schlechten gesundheitlichen Zustand letzte Fragment- und Tagebuchaufzeichnungen, hauptsächlich zum Verhältnis zwischen Krankheit und Religion sowie zu Fragen der romantischen Poetik
1801, 25. März: Tod in Weißenfels

